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Ausschnitt aus › Nr. 250 · © Copyright Werner Popken
Ausschnitt aus  Nr. 250

Mein Name ist Werner Popken, geschiedener Stürenburg, geborener Missbach.
Jahrgang 1948

Ich signiere mit joe   - eine Erklärung finden Sie in  Signatur.

Ab 1966 Studium Mathematik, Physik, Kunstgeschichte, Philosophie in Berlin, New Orleans und Bielefeld. Dort 1972 Diplom und 1976 Promotion in Mathematik. Anschließend Studienrat für Mathematik und Kunst bis 1982, dann freischaffend.

Erste Ausstellung "Werner Stürenburg" im Leopold-Hoesch-Museum Düren 1983 mit Katalog. Publikation meines Basler Manifests anläßlich der Beteiligung an der Art Basel 1984.

Keines meiner Werke ist konstruiert oder ausgedacht. Sie haben auch bewußt keine Titel. Alle Werke sind datiert und dokumentiert, daher kann die künstlerische Entwicklung anhand der Werknummer gut verfolgt werden. Alle Werke werden unter  stuerenburg.com in mehreren Auflösungen gezeigt.

Warum malen Sie?

Gute Frage. Offenbar will da etwas ans Licht, dem ich mich nicht entziehen kann. Die Malerei läßt mich nicht in Ruhe, also gebe ich nach. Ich suche nicht, ich untersuche nicht, ich experimentiere nicht, ich will nichts, ich mache mich einfach empfänglich und lasse kommen, mich überraschen.

Was stellen diese Bilder dar?

Meine Werke erzählen keine Geschichte, sie illustrieren keine Idee, sie sind keine Dekoration, sie beschäftigen sich nicht mit Kunst an sich, sie sind nicht willkürlich oder gewollt, sie wollen nicht provozieren. Sie sind also keine "moderne Kunst".

Was dann? Keine leichte Antwort. Sie sind offenbar bedeutsam und äußern sich wohl über das Leben an sich, über menschliche Existenz, über grundlegende Seinsfragen. Wer bin ich? Was tue ich hier? Wo stehe ich? Was ist wichtig?

Jedes Bild stellt sich zunächst für mich genauso rätselhaft und unverständlich dar wie für jeden anderen Betrachter auch. Im Laufe der Zeit ergeben sich durch den Dialog mit dem Werk immer mehr Einsichten, die die Faszination durch das Geheimnis nachvollziehbar werden lassen. Damit erschließt sich eine neue Dimension in der Kunst. Ein Titel würde diesen Prozeß behindern und wäre deshalb kontraproduktiv.

Diese Bilder wären ohne die Vorläufer der Moderne nicht denkbar und sind in hohem Maße den Kollegen » Rembrandt van Rijn, » Pablo Picasso und » Max Beckmann verpflichtet.

Biografie
1948  Geboren in Niedersachsen als Werner Missbach
1966  Studium Mathematik, Physik, Kunstgeschichte, Philosophie an der FU Berlin
1969  Einjähriger Studienaufenthalt Tulane Universtiy, New Orleans, USA
Versteigerung des in Berlin geschaffenen Werks
1972  Diplom Mathematik, Univ. Bielefeld
1976  Promotion Mathematik, Univ. Bielefeld
2. Staatsexamen Lehramt Gymnasien, Bielefeld
1978  1. Staatsexamen Lehramt Kunst, Bochum
1979  Heirat mit Elke Stürenburg, Namenswechsel zu Werner Stürenburg
1983  One-Man-Show "Werner Stürenburg" » Leopold-Hoesch-Museum Düren
One-Man-Show "Werner Stürenburg" Kreishaus Hürth
Gemeinschaftsausstellung Kiel » Ostseehalle, Kunstpreis
1984  Beteiligung Art Basel, Publikation  Basler Manifest
One-Man-Galerie-Shows Bonn, Kiel, Dortmund, Witten, Bad Oeynhausen
1985  15-teiliges Altar-Werk mit 4 Schauseiten
One-Man-Show "Mondzeit", Löhne
1986  One-Man-Galerie-Shows Bielefeld, Bari (Italien)
1998  Scheidung von Elke Stürenburg
2004  Heirat mit Greta Popken, Namenswechsel zu Werner Popken


Credo Werner Stürenburg Original Fine Art Originalkunst Paintings Drawings Sculptures Prints Gemälde Zeichnungen Skulpturen Druckgrafik Werner Stürenburg, Oeuvre Werkschau joe
 
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Signatures joe
Werner Stürenburg: Entwicklung der Signatur